FDP besucht soziale Einrichtungen in Haiger – René Rock zu Gast

Mit großer Freude wurde der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag und Spitzenkandidat der hessischen FDP zur Landtagswahl, René Rock MdL, in Haiger direkt auf dem Marktplatz begrüßt.

Ganz viel Zeit hatte Rock mitgebracht um sich mit seinem Haigerer Parteifreund Carsten Seelmeyer um sozialpolitische Belange zu kümmern.

Sowohl die Flüchtlingseinrichtung am Obertor als auch das Projekt lebensWERT/Café International am Marktplatz standen dabei im Fokus.

Bereits bis nach Wiesbaden hatte sich die ausgezeichnete ehrenamtliche Arbeit des „AMIN“ (Arbeitskreis Migration & Integration) in der Flüchtlingseinrichtung am Obertor und das „Erzählkaffee“-lebensWERT unter der Leitung von Axel Hofeditz herum gesprochen.

Uns ist gerade bei diesen Projekten der ungeschminkte und persönliche Eindruck wichtig, so Rock.

Man habe sich ganz bewusst gute 2 Stunden Zeit genommen, um sich die Arbeit in seiner Gesamtheit vorstellen zu lassen und ebenso von den Nöten und Herausforderungen zu erfahren, berichtet Seelmeyer.

Der Anfang wurde am Obertor gemacht: Susanne Menges und Frau Engel, welche zudem auch im Cafe Lebenswert ehrenamtlich tätig ist, beschrieben im Detail wie die Arbeit im Jahr 2015 nahezu völlig unvorbereitet begann und mit welchen Anstrengungen man zu kämpfen hatte und hat. Aber ebenso, welch ausgezeichneten Früchte die Arbeit trägt und welche Erfolge sie bereits mit Blick auf Integration und humanitärer Hilfe gebracht habe. Aus erster Hand und von Fachleuten der ersten Stunde zu erfahren, welche politischen Rahmenbedingungen es noch immer braucht, wo welche Förderung notwendig ist, das war den beiden liberalen Rock und Seelmeyer besonders wichtig. Denn nur wenn wir wissen, wo es sprichwörtlich klemmt, können Lösungen erarbeitet werden, erzählt Rock ganz pragmatisch und vor allem authentisch, als Vorsitzender des Roten Kreuzes in Seligenstadt.

Im Gespräch in der Flüchtlingsunterkunft am Obertor

Nicht zuletzt zeichnete Seelmeyer deutlich das Bild des noch immer nicht vorhandenen Einwanderungsgesetzes auf. Zudem habe die schwarz rote Regierung die Kommunen und Städte weitgehend alleine mit Ihren Problemen rund um das Thema Flüchtlinge und Integration gelassen. Die Kanzlerin hat mit der Grenzöffnung und ungeordnetem Zugang die Situation deutlich verschärft. Die Herausforderung rund um das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) ist dabei nur ein unerfreuliches Stichwort, was im Grunde bereits 2015 vorgezeichnet war.

Vor Ort in Haiger konnte man erkennen, dass der Lahn Dill Kreis die Angelegenheit umso umsichtiger begleitet hat. Allerdings wäre ein Stemmen der Arbeit ohne die nahezu 50 ehrenamtlichen Mitarbeiter sicher nicht umsetzbar. Ob Sprachkurse, Begegnungstreff, Fahrdienste, Kinderbetreuung, Behördengänge oder Seelsorge, um nur einiges zu nennen, all das ist nur durch die gut vernetzte AMIN-Arbeit zu leisten und so aus Haiger nicht mehr wegzudenken – gleiches gilt ebenso für das Café lebensWERT.

Menschen eine Heimat geben, einfach mal zuhören, helfen in allen Lebenslagen, Auffangbecken für alle Herausforderungen des Lebens, umrahmt von christlicher Nächstenliebe, das umschreibt zumindest zum Teil die vielschichtige Sozialarbeit von Axel Hofeditz.

Dieses von Herzen kommende Engagement hat uns wirklich beeindruckt, so Rock und Seelmeyer.

Besuch im „Café Lebenswert“

Ganz konkret war es Rock und Seelmeyer in beiden Einrichtungen wichtig, auch aktuelle Problemfälle genannt zu bekommen, um unterstützend tätig werden zu können. Auf einen dieser Fälle machte Susanne Menges aufmerksam: Hier handelt es sich um ein Asylgesuch, welches trotz erworbener Sprachkenntnisse und festem Job mit ausreichendem Einkommen, um sich selbst zu versorgen, abgelehnt wurde. „Dieser Fall ist ein klares Indiz für die Notwendigkeit des von den Freien Demokraten seit Jahren geforderten und noch immer nicht umgesetzten Einwanderungsgesetztes. Solche Beispiele machen uns fassungslos und zeigen einmal mehr, dass das Einwanderungsgesetz keinen Aufschub duldet.“, so René Rock. „Wir werden uns kümmern“, berichtet Seelmeyer und sagte zu, bei Erhalt der Unterlagen in Abstimmung mit dem Leitungsteam der „AMIN“-Initiative und dem Betroffenen eine formlose Petition an den Hessischen Landtag zu formulieren und bei Einreichung die Landtagsfraktion darüber zu informieren. Einen weiteren Fall im Cafe lebensWERT versprach Seelmeyer ebenso zu begleiten. Zum Abschied gab es von Seelmeyer ein ganz besonderes Präsent mit auf den Weg: Original Haigerer Senf aus der Hessentagstadt 2022 sollte den Spitzenkandidaten der Hessischen FDP auf seiner Fahrt zum nächsten Termin in Limburg begleiten.

René Rock (rechts): Mit Senf aus Haiger zum nächsten Termin

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